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Unter die Haut
Kol 2,12–15, Sonntag Quasimodogeniti, 8. März 2018

„Kennt Ihr das, 
wenn man sich eine Blase gelaufen oder gearbeitet hat? 
Nach einer Weile, wenn die Blase wieder verheilt ist, 
löst sich die alte Haut ab 
und die neue Haut, die darunter nachgewachsen ist, 
ist ganz weich: Wie Babyhaut! 
Unter dem Schmerz und der Verletzung,
ist ein kleiner Teil von mir wie neu geboren!“

Ich erinnere mich, dass ich beim Vortrag damals den Anfang spontan geändert und eine Geschichte erzählt: Wenn ich bei meinem Onkel den Parkplatz gefegt habe, war das für meine zarte Programmierer-Haut regelmäßig Grund zum Protest: Sie löste sich großflächig von meiner Handfläche. Darunter kam dann neue Haut zum Vorschein, die ist, wie Babyhaut…

Man beachte auch die Haut von Jesus auf dem Bild (Dierick Bouts: „Christus mit Dornen gekrönt“): „Der, der von keiner Sünde wusste, ist für uns zur Sünde geworfen…“

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